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Der Mastzelltumor des Hundes entwickelt sich, wie der Name schon sagt, aus den Mastzellen. Die Rundzellen gehören dem Immunsystem an und besitzen zahlreiche Granula mit vasoaktiven (den Gefässtonus beeinflussenden) Substanzen wie zum Beispiel Histamin, Heparin, Serotonin und Dopamin. Viele Symptome des Mastzelltumors kommen dadurch zustande, weil diese Substanzen ins Gewebe um den Tumor gelangen. Mastzelltumore beim Hund zeigen sich meist als einzelne Knötchen in der Haut oder Unterhaut. Die Zubildungen werden in verschiedene Grade und Stadien eingeteilt, je nach Differenzierung, Beteiligung der Lymphknoten und dem Auftreten von Metastasen. Die Behandlung erfolgt durch einen/eine Tierarzt/Tierärztin mit einer Spezialisierung in Onkologie. Den richtigen Ansprechpartner für weitere Informationen zu Mastzelltumoren findest du auf unserer Vergleichsplattform.
Manche Rassen wie beispielsweise Boxer, Boston Terrier, Englische Bulldoggen, Golden Retriever, Labradore, Rhodesian Ridgebacks, Beagle, Weimaraner, Staffordshire Terrier oder Shar-Peis erkranken häufiger an Mastzelltumoren als andere. Dies deutet auf einen genetischen Hintergrund für die Erkrankung hin. Tatsächlich wurde bei etwa 30 Prozent der caninen Mastzelltumoren eine Mutation im c-kit-Protoonkogen gefunden (Gen für ein Rezeptorprotein). Durch die Mutation ist das Protein ständig aktiviert und führt zu unkontrolliertem Zellwachstum. Das Histamin und die anderen Stoffe aus den Mastzellen verursachen lokale Entzündungsreaktionen im Gewebe um die Tumore und Metastasen.
Die Symptome bei einem Mastzelltumor reichen von Veränderungen der Haut bis hin zu schweren systemischen Reaktionen. Folgende klinische Probleme werden bei einem Hund mit Mastzelltumor häufig beobachtet:
Viele der Symptome sind die Folge der übermässigen Histamin- und Heparinausschüttung durch die tumorös veränderten Zellen. Vor allem der Magen-Darm-Trakt reagiert empfindlich auf Histamin. Geschwüre entstehen, die durchbrechen und einen Blutverlust verursachen können. Circa 80 Prozent der Hunde, bei denen sich der Mastzelltumor im Körper ausgebreitet hat, leiden an solchen Geschwüren.
Mit blossem Auge ist es nicht möglich, einen Mastzelltumor zu diagnostizieren. Mastzelltumoren haben kein typisches Erscheinungsbild und können wie jede andere Hautveränderung aussehen. Auch mit dem Abtasten der Knoten ist es nicht möglich, einen Mastzelltumor von anderen Hauttumoren zu unterscheiden. Die Diagnose erfolgt normalerweise durch eine Punktion der Umfangsvermehrung und eine Untersuchung der entnommenen Zellen. Auch eine komplette Entfernung der Zubildung mit einer anschliessenden histologischen Untersuchung ist möglich, um den Mastzelltumor nachzuweisen. Werden vermehrt Mastzellen gefunden, ist eine Kontrolle der Lymphknoten sowie Röntgen des Brustkorbs und ein abdominaler Ultraschall zu empfehlen, um eine systemische Ausbreitung und Metastasen auszuschliessen.
Die Therapie richtet sich nach dem Differenzierungsgrad der Zellen (Gradeinteilung) und nach dem Stadium des Mastzelltumors. Bei solitären, gut differenzierten Tumoren der Haut ohne Lymphknotenbeteiligung und Metastasen ist die chirurgische Entfernung das Mittel der Wahl. Ist eine vollständige Entfernung nicht möglich, schliesst sich in der Regel eine Strahlentherapie an. Mastzelltumore ab Grad III oder mit Lymphknotenbeteiligung erfordern üblicherweise eine Chemotherapie oder eine Kombination aus Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie. Für die Chemotherapie werden folgende Mittel häufig eingesetzt:
Eventuell musst du deinem Hund zusätzliche Medikamente verabreichen. Dazu gehören Mittel gegen das Erbrechen sowie Mittel zum Schutz der Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes.
Die Prognose für Hunde mit Mastzelltumoren variiert ebenfalls je nach Differenzierungsgrad der Zellen und dem Stadium des Mastzelltumors. Bei einer systemischen Mastozytose kommt es zudem darauf an, wie gut der Hund auf die Behandlung anspricht. Die vollständige chirurgische Entfernung eines einzelnen, gut differenzierten Mastzelltumors führt oft zu einer Heilung. Auch bei unvollständiger Entfernung solcher Tumore mit anschliessender Strahlentherapie sind die Heilungschancen gut. Tumore höherer Grade und mit systemischer Beteiligung haben häufig eine schlechte Prognose. Etwa 50 Prozent der Hunde erleiden Rückfälle. Die Rückfälle treten etwa ein bis anderthalb Jahre nach der letzten Behandlung auf. Die Überlebenszeiten liegen dann bei vier bis zwölf Monaten.
Weitere Informationen zu Mastzelltumoren bekommst du bei einem Tierarzt / einer Tierärztin deiner Wahl. Mit unserer Vergleichsplattform findest du schnell den richtigen Onkologen in deiner Region. Eine frühzeitige Diagnose von Hautveränderungen bei deinem Hund ist wichtig. Bei Tumoren verhinderst du so eine Ausbreitung im Körper und dein Hund hat bessere Chancen, geheilt zu werden.
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