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Frei lebende Katzen wetzen ihre Krallen an der Baumrinde oder beim Klettern ab. Bei ihnen besteht kein Grund, die Krallen oft nachzuschneiden. Dennoch kann auch hier eine Kontrolle nicht schaden. Beschränkt sich die Katzenhaltung im Wesentlichen auf das Haus und den Garten, fehlt es zumeist an geeigneten Wetzmöglichkeiten. Für die Gesundheit des Tieres, aber auch, damit es nicht Möbel und Tapeten alternativ zum Krallenwetzen benutzt, überprüfst du am besten monatlich den Zustand der Krallen. Zu lange oder schief gewachsene Krallen kürzt du oder schneidest sie gerade ab. Diese Behandlung dauert nur wenige Minuten und verbessert die Bewegungsfähigkeit der Katze, die durch zu lange Krallen beim Laufen eingeschränkt wäre.
Da das Schneiden der Krallen für die Katze mit Stress verbunden ist, solltest du der Katze im Haus einen Kratzbaum zur Verfügung stellen. Es gehört zum Katzenwissen, dass ein Kratzbaum nicht nur zum Klettern einlädt und die Bewegung fördert. Vielmehr dient er auch dazu, die Krallen abzuwetzen. Dies verlängert die Interwalle, in denen du selbst oder der Tierarzt die Krallen schneiden müssen. Wähle einen Kratzbaum aus robustem und haltbarem Material.
Für die Krallenpflege benötigst du die folgende Ausrüstung:
Eine Krallenschere besteht aus zwei Klingen, die über eine spezielle Form und einen besonderen Schliff verfügen. Diese Scheren sind handlich und kompakt in der Form. Achte darauf, dass sie immer gut geschliffen sind. Ein Krallenknipser erweist sich als praktisches Hilfsmittel. Im Unterschied zum Nagelknipser für Menschen verfügt das Modell für Katzen über eine Vertiefung, welche in die Krallenspitze passt. Zudem entspricht die Knipserform dem runden Querschnitt der Krallen. Die Taschenlampe brauchst du für die Unterscheidung zwischen Horn und Mark der Kralle.
Mit den folgenden Tipps dürft das Kürzen der Krallen leichter fallen:
Übe mit den Fingern sanften Druck auf die Oberseite und den Ballen der Pfote aus. Halte die Katze dabei aber nicht zu stark fest, weil du dadurch Abwehrreaktionen hervorrufst. Wenn die Krallen des Tieres leicht herausgedrückt sind, setze die Krallenschere oder den Krallenknipser vorsichtig an und führe einen gleichmässigen Schnitt durch. Im Fachhandel erhältliche Scheren und Knipser sind der Krallenform angepasst. Kürze den Hornteil der Krallen, berühre aber nicht das Mark, durch das Nerven und Blutgefässe enthält. Um den Unterschied zwischen Horn und Mark gut zu erkennen, leuchtest du die Pfote mit einer Taschenlampe an.
Das Schneiden der Krallen funktioniert bei allen Katzenrassen ähnlich. Bei kleineren Tieren verwendest du einen Krallenknipser oder eine kleine Krallenschere. Bei Katzen mit dunklem Fell und dunklen Krallen sind Horn und Mark der Kralle oft schwer zu unterscheiden. Unser Tipp: Orientiere die Länge der benötigten Schnitte an der hellsten Kralle, denn der Markanteil ist in allen Krallen gleichgross. Bei Langhaarkatzen solltest du zuerst die Haare im Bereich der Pfoten kürzen, um einen besseren Blick auf die Krallen zu erhalten. Weitere Tipps für die Krallenpflege gibt der Tierarzt.
Wenn du dich auch nach dem Durchlesen unseres Ratgebers nicht selbst an die Krallen deiner Katze herantraust, dann überlasse das regelmässige Schneiden der Krallen einfach dem Tierarzt. Er verfügt über modernes und geeignetes Werkzeug, das zudem durch einen elektrischen Antrieb viel schneller, präziser und schonender funktioniert. Auch kann der Tierarzt bei dieser Gelegenheit die Pfoten des Tieres untersuchen und eventuelle Verletzungen und Krankheiten feststellen. Nicht zuletzt ist er eine gute Quelle für wichtige Tipps zur Krallenpflege.
Das Rückwärtsniesen des Hundes erschreckt jeden Besitzer, wenn es zum ersten Mal passiert. Der Hund zieht krampfhaft die Nase hoch. Dabei röchelt und hustet er, sodass es sich fast wie ein Asthmaanfall anhört. Kurz darauf ist der Spuk meist auch schon vorbei und der vierbeinige Freund wirkt nicht, als hätte seine Gesundheit Schaden genommen. Zurück bleibt nur der erschrockene Hundebesitzer, der sich fragt, was da gerade los war. Das Rückwärtsniesen von Hunden ist eigentlich kein Niesen, sondern tatsächlich mehr ein Rückwärtshusten. Weil die Luft dabei durch die Nase eingezogen wird, hat sich aber der Begriff Niesen durchgesetzt.
Manche erinnern mit ihrem Aussehen stark an den Wolf. Auch die Widerristhöhe haben grosse Hunderassen mit ihrem wilden Urahnen oft gemeinsam. Viele Rassen, die zu den grössten weltweit zählen, zeichnen sich aber durch ein freundliches Wesen und fröhliche Geselligkeit aus. Ihre Stärke und beeindruckende Erscheinung haben sie alle miteinander gemeinsam. Darüber hinaus gibt es aber viele Unterschiede. Erfahre mehr über Schäferhund, Berner Sennenhund, Doggen und andere „Riesen“ unter den Vierbeinern. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um grosse Hunderassen, ihre Aufzucht und Anschaffung, um Gesundheit, Ernährung, Hundefutter und Pflege.
Tiere sind gerne in der freien Natur unterwegs und gehen auf Jagd. Die Heimkehr ist dann weniger schön, wenn ein Haustier sich auf einmal stark zu kratzen beginnt oder im Fell Parasiten aufweist. Dann besteht für den Haustierhalter Handlungsbedarf.
Durch ein Hundehalsband sind Tier und Mensch auf eine besondere Weise miteinander verbunden. Es ist eines der wichtigsten Attribute für den Tierhalter und den Hund, muss dabei nicht nur funktional sein, sondern kann auch schick und elegant aussehen. Für kleine Hunde eignen sich andere Hundehalsbänder als für grosse Hunde. Das Halsband dient vor allen Dingen bei Spaziergängen und beim Hundesport, bei der Erziehung, beim Training und als Schmuck für den Hund. Die wichtigsten Fragen zum Thema beantworten wir im folgenden FAQ.
Dir ist aufgefallen, dass deine Katze eine heisse Nase hat und sich auch die Innenseiten ihrer Ohren ganz warm anfühlen? Dann könnte es sein, dass sie Fieber hat. Jetzt solltest du möglichst schnell den Ursachen für die erhöhte Körpertemperatur auf den Grund gehen, damit eine geeignete Behandlung gefunden wird. Beobachte dein Tier genau und begib dich auf die Suche nach weiteren Symptomen. Im Anschluss daran solltest du einen Tierarzt aufsuchen. Er wird die Ursachen schnell finden und kann geeignete Medikamente verordnen, damit es deinem Tier bald wieder besser geht. Alles zum Thema Katze und Fieber gibt es hier.
Katzenseuche – allein schon das Wort klingt gefährlich. Und tatsächlich ist die Krankheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: Ohne Behandlung endet sie meist tödlich. Damit zählt die Katzenseuche zu den bedrohlichsten Infektionen, die eine Katze bekommen kann. Setzt die Behandlung frühzeitig ein, sind die Chancen auf eine Heilung sehr gut. Die Gefahr ist damit allerdings nicht vollständig gebannt. Die genesene Samtpfote scheidet das für die Erkrankung ursächliche Virus noch lange Zeit aus – und stellt damit ein Risiko für andere Tiere dar. Am besten ist daher eine vorsorgliche Impfung. Alles zur Katzenseuche erfährst du in unserem Ratgeber.