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Birmakatze: alles zur Heiligen auf sanften Pfoten

Birmakatze: alles zur Heiligen auf sanften Pfoten

Helles, weiches Fell, dunkle Ohren, stahlblaue Augen: Die Birmakatze gilt als die Heilige unter den Samtpfoten. Liebhaber der Katzenrasse mit den schneeweissen Pfoten schätzen ihr Wesen genauso wie ihr edles Äusseres. Zwanzig verschiedene Farben listen die Zuchtbücher auf, die Birma gilt als gesellig und umgänglich. Ihr Katzenportrait zeichnet das Bild einer pflegeleichten, unkomplizierten Katze mit edlem Äusseren. Die häufigsten Fragen rund um die Heilige unter den Katzenrassen aus dem Orient haben wir für dich beantwortet.

Warum gilt die Birma als die Edle unter den Katzenrassen?

Birmakatzen gehören zu den Halblanghaarkatzen. Heute gibt es die orientalische Schönheit in vielen Farben:

  • Seal-Point
  • Chocolate-Pint
  • Lilac-Point
  • Tabby (mit Streifung)
  • Tortie (gescheckt)
  • sowie in insgesamt mehr als zwanzig weiteren Farben

Die mittelgrosse Katze mit dem runden Kopf und dem fast dreieckigen Gesicht wiegt bis zu sechs Kilogramm und misst ausgewachsen etwa 50 Zentimeter vom Kopf bis zum Rumpfende. Besonders faszinierend sind ihre schneeweissen Pfoten, oft als Handschuhe bezeichnet. Hinzu kommen dunkle Ohren über einem ebensolchen Gesicht und der ebenfalls dunkle Schwanz: Die Birma bezirzt Katzenfans schon äusserlich mit ihrer spektakulären Zeichnung.

Welche Geschichte hat die heilige Katze?

Die Ursprünge der Birmakatze verschwinden im Nebel der Geschichte. Verschiedene Legenden und Informationen erklären die Herkunft der sanften Tiere mit dem halblangen Fell. So soll sie einst als Tempelkatze zwischen orientalischen Mönchen in Burma gelebt haben. Eine andere Erzählung weiss zu berichten, dass der amerikanische Millionär und Industrielle Vanderbilt einen Deckkater aus dem Orient mitgebracht habe. Fest steht jedenfalls: Die moderne Geschichte der Birma beginnt nachweislich im Frankreich des 20. Jahrhunderts. Die früheste Eintragung in französischen Zuchtbüchern stammt aus dem Jahr 1915, in England wurde die Rasse ebenso wie in den USA in den Sechzigern anerkannt. In den Dreissigern wurde in Deutschland der Deckkater „Timour de Madalapour“ bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgte eine Blütezeit. Neue Farbschläge machten die Katzenbabys attraktiv, und neben den Farben überzeugte die Birma damals wie heute mit Charakter.

Eleganz auf vier Pfoten: Welchen Charakter hat eine Birmakatze?

Katzen gelten allgemein als Inbegriff von Schönheit. Doch wer sich für die Haltung einer Birmakatze entscheidet, für den spielt auch das Wesen der schönen Tiere eine wichtige Rolle. Die sprichwörtliche Sanftmut einer Katze ist bei der Birma tatsächlich Rassestandart. Ihr Charakter ist gesellig und anhänglich, nicht selten folgen Birmakatzen ihren menschlichen Freunden wie ein Hund auf Schritt und Tritt. Deshalb ist sie als Hauskatze und auch als reine Wohnungskatze sehr gefragt. Allerdings ist die Birma nicht gern allein: Eine Gefährtin oder ein Gefährte derselben oder aus anderen Katzenrassen sollte schon mit ihr zusammenleben. Deshalb braucht es auch eine grosszügige Wohnung für die edle Samtpfote. Trotz ihres anhänglichen Wesens, das sie gern auch mit ausführlichen Schmuseeinheiten ausdrückt, kann die Birma Katze eigensinnig sein. Hier lohnt es sich, wenn der Katzenbesitzer bereits Erfahrungen mit Katzen sammeln konnte.

Haltung und Ernährung: Was fressen Birmakatzen?

In der Haltung ist die Birma ähnlich unkompliziert wie in ihrem Charakter. Ausgewogenes, gesundes Futter, regelmässige Impfungen und Kontrollen beim Tierarzt entsprechen dem Standardprogramm. Da die Birma nicht sehr viel Unterwolle besitzt, hält sich auch die Fellpflege in Grenzen. Wenn du deine Katze gelegentlich kämmst, reicht dies völlig aus. Nur Freigänger brauchen gelegentlich ein wenig mehr Unterstützung in Sachen Haarpflege.

Haart die Birmakatze?

Kurz gesagt: Ja, natürlich haart die Birmakatze. Allerdings nicht mehr oder weniger als jede andere Katze mit halblangem Haar. Das grossteils helle bis weisse Haar der Birma ist auf dunklen Polstern und Teppichen sehr deutlich zu sehen. Hier hilft nur regelmässiges Staubsaugen.

Tipps zur Pflege: Sind Birmakatzen für Allergiker geeignet?

Hypoallergene Katzenrassen sollen angeblich für Menschen, die unter einer Katzenhaarallergie leiden, besser oder sogar gut verträglich sein. Tatsächlich muss ein Allergiker nicht grundsätzlich auf die Haltung einer Katze verzichten – es kommt auf die individuellen Umstände an. Zu den Katzen, die für Allergiker geeignet erscheinen, werden die Sphynx-Katzen, die Rex-Katzen oder auch die sibirische Katze gezählt. Das Rasseportrait der Birma kommt in Auflistungen hypoallergener Katzenrassen meist nicht vor. Jedoch ist die Frage, ob eine Katzenallergie überhaupt rassebedingt ist, bis heute wissenschaftlich nicht ausreichend beantwortet. Vielmehr kommt es grundsätzlich auf den Einzelfall an: Egal, für welche Rasse du dich interessierst, solltest du als Allergiker vor der Anschaffung prüfen, ob du auf diese Rasse reagierst. Als Ratgeber kannst du dazu auch deinen Allergologen befragen. Im Interesse der eigenen Gesundheit solltest du dir in diesem Punkt absolut sicher sein.

Wann sind Birmakatzen ausgewachsen?

Katzenbabys sind je nach Rasse in unterschiedlichem Alter erwachsen. Eine Birma hat eine Lebenserwartung von zwischen zwölf und zwanzig Jahren – je nach Gesundheit, auftretenden Krankheiten und genetischen Bedingungen. Zu rassebedingten Krankheiten neigen die unkomplizierten Stubentiger mit den weissen Pfoten übrigens nicht. Ausgewachsen ist die Birma Katze mit etwa eineinhalb Jahren. Kater brauchen etwas länger: Sie erreichen das Erwachsenen-Stadium mit zwei Jahren.

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